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Der Film zeichnet ein Porträt von Roula und ihrer Familie, die 2012 aus Syrien über den Libanon mit einem Aufnahmeprogramm 2014 nach Niedersachsen gekommen sind. Aus den wechselnden Stimmen von Roula, ihren beiden Töchtern, ihrem Sohn Ahmad und ihrem Ehemann entsteht ein vielstimmiges Bild ihres Alltags zwischen Ankommen, Erinnern und Weitergehen. In dem Film erzählt Roula von ihren Schritten in die Selbstständigkeit: von den Sprachkursen über ein Praktikum und eine Weiterbildung als Betreuungsassistentin bis zur Arbeit bei einem Verein, in dem sich internationale Frauen treffen und gemeinsam Deutsch lernen. Ein Schrebergarten, den die Familie von einem Gartenverein erhält und liebevoll gestaltet, wird zu ihrem „Paradies“ und zu einem Ort der Ruhe, an dem sie mit deutschen Nachbar*innen ins Gespräch kommen. Gleichzeitig spart der Film die Schattenseiten nicht aus: schwierige Behördengänge, lange Wartezeiten auf Sprachkurse und Aufenthaltsgenehmigungen sowie die Angst vor Abschiebung, die viele Geflüchtete begleitet. Am Ende formuliert Roula den Wunsch nach schnelleren Verfahren, verlässlicher Bildung und echter Sicherheit für alle, die wie sie in Deutschland nach Schutz suchen.

Produktionsleitung: Aigün Hirsch / Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

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